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Oh deathmother oh - Rituals for the Unseen

Work in progres 
 

Das Kollektiv LIQUID LOGIC gibt Einblicke in seine Research-Residenz "Oh deathmother oh – Rituals for the Unseen". In Dresden, Barcelona und Hammerfest folgten sie den Spuren unsichtbarer Göttinnen, vergessener Hexen und queerer Außenseiter_innen. Die Performer_innen tragen die Trauer von Jahrhunderten, lassen Erinnerungen von Körpern und Steinen sprechen und ehren histories of violence gegen BIPoC und FLINTA*, indem sie die Dunkelheit als kollektive Kraft erfahren.

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"In times of transition we invite monsters to come and dance with us - summoning the unseen, embracing darkness, and transforming fear, grief, and desire into a shared, embodied ritual."

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Performance: LIQUID LOGIC (Senja Brütting, Aisha Konaté, Patrice Lipeb)
Musik & Sounddesign: Patrice Lipeb

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Termin: 01. Mai 2026, 20 Uhr
Ort: LOFFT - DAS THEATER
 

Dauer: 60 Minuten. Eintritt frei. Anmeldung: www.lofft.de.

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Anschließend an die Performance findet ein Publikumsgespräch mit den Künstler_innen statt.

 

LIQUID LOGIC ist Teil des Artist Development Programme 2026/2027 von LOFFT – DAS THEATER. Vom 16. bis18. Oktober 2026 feiert das Kollektiv dort die Premiere seiner nächsten Produktion „SEX and RAGE. eat me raw.“.

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Das Residenzprogramm Moving Identites wird von der Europäischen Union gefördert und bietet ein europäisches Netzwerk von Residenzen und Organisationen, die darstellenden Künstlerinnen neue künstlerische Perspektiven eröffnen möchten. 

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Liquid Logic
 

Wir, LIQUID LOGIC, verstehen unsere künstlerische Arbeit als einen kollektiven Forschungsprozess, in dem physische, politische und spirituelle Dimensionen ineinandergreifen. Ein zentrales Moment unserer Praxis ist die Auseinandersetzung mit Ancestral Wisdom – verstanden als Herz queerer Widerstandsbewegungen und als Akt des Erinnerns marginalisierter Identitäten. Unser Ansatz begreift Performance als Ritual – nicht als Form der Abgrenzung, sondern als Beitrag zu einer gesamtgesellschaftlichen Heilung. Unsere Arbeiten eröffnen partizipative Räume der Begegnung, in denen neue Formen von Wahrnehmung, Zugehörigkeit und Transformation erfahrbar werden.

 

Vom 16. bis18. Oktober 2026 feiert das Kollektiv die Premiere seiner nächsten Produktion „SEX and RAGE. eat me raw.“ im LOFFT-DAS THEATER. Das Stück ist eine rituelle Performance über Wut, Lust und kollektive Heilung. Sie verbindet somatische Performancekunst mit feministischer Ritual Praxis und psychoanalytischer Theorie. Im Zentrum steht eine Untersuchung verdrängter emotionaler und körperlicher Zustände – insbesondere jener, die in westlich-patriarchalen Systemen als „zu viel“, „zu roh“ oder „nicht kontrollierbar“ gelten: sexuelle Lust, Wut, Ekstase. 

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Im Rahmen des Residenzprogramm "Moving Identites" residierte das Kollektiv mit dem Projekt "Oh deathmother oh – Rituals for the Unseen" an 3 europäischen Spielhäusern (Barcelona, Hammerfest, Dresden). Der Schwerpunkt liegt auf den heutigen europäischen Identitäten, und das Ziel ist es, darstellende Künstler_innen, Spielstätten und Organisationen grenzüberschreitend auf inklusive und umweltfreundliche Weise miteinander zu verbinden.

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Im Rahmen von "exploring unknown connection. interdisciplinary Impro space for artists of all kind." hostete 2025 das Kollektiv einen Forschungsraum im TWIKX e.V. (Leipzig).


2024 führte LIQUID LOGIC "Cracks in Time and the Appearance of New God*esses" im LOFFT – DAS THEATER auf, eine Zeremonielle Performance, die Tanztheater, Science-Fiction, Club-Beats und Storytelling miteinander verbindet und diasporische, queere Spiritualitäten imaginiert.


Aïsha (Website | Instagram) ist eine queere, mixed-race Performance-Künstlerin, creative Director, pleasure activist, Mentorin und Facilitatorin für Performance, physisches Theater, Butoh, Stimmimprovisation , sensual und pleasure-related somatische Praxis. Aïsha lebt in Leipzig, kreiert dort und deutschlandweit Performance, Workshops, Retreats, Rituale, Pleasure- und Restspaces vor allem mit und für marginalisierte Communities. Aïsha begeistert sich für Körperwissen, ancestories, grounded Spirituality, Ritual, Sci Fiction und das Potential von kollektiver Intelligenz im Flow.

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Senja (Instagram) ist Movement-Performer:in und Tänzer:in, deren künstlerische Praxis an der Schnittstelle von politischem Denken und verkörperter Poesie angesiedelt ist. Mit einer Ausbildung in Choreographie, Tanzpädagogik und Performance verbindet senja Spoken Word, Butoh, Storytelling, zeitgenössischen Tanz und physisches Theater. Im Zentrum der Arbeit steht der Körper als Archiv unterbewusster Erinnerungen und verkörperter Ancestralities. Ausgehend von somatischer Praxis und kollektiver Recherche entwickelt senja Performances, die Fragen nach Zugehörigkeit, Heilung und Transformation erkunden. Dabei entstehen Erfahrungsräume, in denen intersektionale Diskurse und futuristische Cuteness miteinander verschmelzen. Aktuell arbeitet Senja künstlerisch zu den Themen Wahnsinn, Ritual- & Trauerarbeit, Sex & Rage.

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Patrice Lipeb (Website | Instagram) ist ein mixed-race Performer und Klangkünstler, der an der Schnittstelle von improvisierter Musik, analogen Loops und generativen Klang-Texturen arbeitet. Nach explorativen Phasen autodidaktischer Aneignung entwickelte Patrice einen künstlerischen Ansatz, der auf aleatorischer sowie spontaner Komposition beruht. Neben einem offenen Verständnis musikalischer Prozesse interessiert sich der Künstler für das Zusammenspiel von Körper, Instrument und Raum. Analog dazu entstehen die  Arbeiten häufig in interdisziplinären Kontexten, in denen Musik, Theater und Performance verschmelzen.

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